Eine neue Durchreiche für die Polizei in Heusenstamm

Geschrieben am 11.05.2012 von Jochen | In der Rubrik Sicherheitstechnik | Keine Kommentare »

Schon vor einigen Jahren ist bei einer Begehung festgestellt worden, dass es in dem zweigeschossigen Polizei-Gebäude in Heusenstamm einige Mängel gibt, die sowohl den Brand- als auch den Sicherheitsschutz betreffen. Deshalb bewilligte das Land Hessen nun endlich Mittel für den dringenden Umbau der Wache, der im Frühling dieses Jahres begann.

Vor allem die Sicherheitsmängel sollten für die Beamten beseitigt werden. Bisher gab es tatsächlich nur eine schmale, rot-weiß gestrichene Eisenstange, die verhindern sollte, dass Unbefugte in den Wacheraum eindringen. Kaum zu glauben, bedenkt man, dass selbst Tankstellen einen besseren Schutz vor möglichen (nächtlichen) Angreifern haben. Das hat sich nun glücklicherweise geändert. Die hessische Polizeiwache bekam jetzt eine Sicherheitsglastür mit einer Gegensprechanlage und einer Durchreiche. So gut ausgerüstet kann nun niemand mehr ungehindert in den Wacheraum gelangen. Damit können sich die Polizei-Beamten nun endlich während ihres Dienstes sicher fühlen.

Polizeiwachen sind ein weiteres Beispiel für den Einsatz von Sicherheitsschaltern und Durchreichen. Denkt man an den Fall von 2009 in Passau, als ein betrunkener Mann auf der Polizeiwache einem Polizisten ins Gesicht schoss, wird schnell klar, wie sinnvoll schusssichere Schalter auch in einem Polizeigebäude sein können. Der Täter wurde letztes Jahr zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Der Polizei-Beamte überlebte den Angriff schwer verletzt und ist bis heute berufsunfähig.


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Blechverarbeitung – Frauen in technischen Berufen

Geschrieben am 9.05.2012 von Jochen | In der Rubrik Metallverarbeitung | Keine Kommentare »

Laut dem Statistischen Bundesamt waren im Jahr 2009 insgesamt 49 Prozent der Männer und 36 Prozent der Frauen in Berufsgruppen tätig, die zu über 80 Prozent von Personen des eigenen Geschlechts ausgeübt wurden. Typische Männerberufe sind zum Beispiel die des Maurers, Elektrikers, Berufskraftfahrers oder Metallarbeiters. Die Berufe Kosmetiker, Erzieher oder Altenpfleger werden dagegen hauptsächlich von Frauen ausgeübt. Nur in vergleichsweise wenigen Berufen, wie etwa bei Versicherungs- oder Bankfachleuten, waren im Jahr 2009 anteilig annähernd gleich viele Männer wie Frauen tätig.

Auch das Instituts für Berufsbildung kam zu ähnlichen Ergebnissen. So wurden im Jahr 2006 in den alten Bundesländern nur rund 52.200 Mädchen in männlich dominierten Berufen ausgebildet, das sind gerade einmal zehn Prozent aller weiblichen Auszubildenden. In den neuen Bundesländer sieht es schon besser aus, dort sind es bereits 21,4 Prozent der Mädchen, die sich für eine Ausbildung in einem typischen Männerberuf entschieden haben. Ob Blechverarbeitung, Maschinenbau oder Holztechnik – noch immer sind zum Großteil Männer in diesen Bereichen anzutreffen. Dabei gibt es auch viele Frauen, die sich für Technik und handwerkliches Arbeiten interessieren.

Ein positives Beispiel für Frauen in männerdominierten Berufen ist Nadine Dinger aus Endingen. Nach einem Praktikum bei einem metallverarbeitenden Betrieb entschloss sie sich 2009 eine Ausbildung zur Metallbauerin mit Fachrichtung Konstruktionstechnik zu beginnen. Ob Rohre sägen, kanten, stanzen oder schleifen, sie konnte sich für die Arbeit begeistern und „stand ihren Mann“. Während eines Interviews mit der Badener Zeitung schwärmt sie: “Mich fasziniert es einfach, was man mit Metall alles machen kann! Zudem erweitert sich mit der modernen Technologie, wie zum Beispiel der Lasertechnik, das Fertigungsspektrum ständig weiter und damit auch meine zukünftigen Tätigkeitsfelder.”. Auch mit den vielen männlichen Kollegen im Betrieb kommt sie gut zurecht: “Ich verstehe mich mit allen Kollegen gut, sie helfen mir und unterstützen mich”.

Bis zu einem ausgeglichenen Verhältnis von Männern und Frauen in typischen Männerberuf ist es sicher noch ein weiter Weg. Aber vielleicht machen Menschen, wie Frau Dinger, anderen Frauen Mut, sich auch in männerdominierte Berufe vorzutrauen. Wer sich für technische Dinge interessiert und Spaß an der Arbeit mit Maschinen und Metall hat, sollte sich von der Frage des Geschlechts nicht abschrecken lassen!


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Eine Kuh vor dem Drive-In Schalter

Geschrieben am 27.04.2012 von Jochen | In der Rubrik Sicherheitstechnik | Keine Kommentare »

In Colorado in den USA ist vor wenigen Tagen tatsächlich eine Milchkuh vor dem Drive-In-Schalter einer McDonald’s Filiale aufgetaucht. Die Kuh namens “Darcy” war ihrer Besitzerin entwischt und lief gemütlich in die gut 800 Meter entfernte Ortschaft Brush und landete schließlich vor dem Schalter des Fastfood-Restaurants. Die Mitarbeiter der Filiale amüsierten sich prächtig über den ungewöhnlichen Besucher, waren aber dennoch froh hinter dem Sicherheitsschalter zu stehen und Darcy nicht hereinlassen zu müssen.

Sandy Winn, die Besitzerin der Milchkuh Darcy, hatte von der Flucht zu der Zeit noch gar nichts mitbekommen, bis sie plötzlich einen Anruf von der Polizei bekam. Überrascht machte sie sich auf dem Weg, um ihre Kuh vom Fastfood-Restaurant abzuholen. Bei einem Interview bei dem Lokalsender „Kusa TV“ konnte Sandy Winn über den Ausflug von Darcy aber herzhaft lachen und scherzte: „Vielleicht hat Darcy eine ihrer früheren Verwandten besuchen wollen!“.

Die letzte Kuh, die weltweit für Schlagzeilen sorgte, war Yvonne. Mit einer wochenlangen Flucht durch Oberbayern hielt sie ihre Verfolger im Sommer 2011 auf Trab. Am 2. September 2011 wurde sie nach drei Monaten Flucht mithilfe vom Betäubungspfeilen und mehrerer Haltegurte eingefangen und auf den Gnadenhof Gut Aiderbichl gebracht. Die Flucht von Yvonne soll nun sogar in die Kinos kommen – im Jahr 2014 soll der Animationsfilm über „die Kuh, die ein Reh sein will“ ausgestrahlt werden.

Wer hätte gedacht, dass ein Drive-In Schalter auch dazu gut sein kann, Kühe auf Abstand zu halten?


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Drehteile vom Fachmann

Geschrieben am 20.04.2012 von Jochen | In der Rubrik Metallverarbeitung | Keine Kommentare »

Drehteile sind Rotationskörper (z.B. Schrauben oder Muttern), die mit Hilfe einer Drehmaschine hergestellt werden. Eine moderne Drehmaschine muss in der Lage sein exakt runde Werkstücke herzustellen und in kürzester Zeit möglichst hohe Stückzahlen zu produzieren.

Inzwischen kommen hauptsächlich CNC-Drehmaschinen zum Einsatz, also Maschinen, die durch einen Computer gesteuert werden. Eine CNC-Drehmaschine muss im Vorfeld natürlich zunächst programmiert werden, bevor sie mit der Produktion beginnen kann. Dazu werden CAD-Zeichnungen erstellt, die von der Drehmaschine eingelesen werden können. Danach wird das Werkstück in einen Werkzeugschlitten eingespannt und zu einem Werkzeug innerhalb der Maschine bewegt. Dieses nimmt dem Werkstück dann Schritt für Schritt mehrere Materialschichten ab bis ein Rotationskörper entstanden ist. Für CNC-Maschinen gibt es viele verschiedene Werkzeuge, darunter Wende-Schneidplatten, Bohrer und Gewindeschneider. Auf diesem Weg können sowohl plane, als auch komplexe Kugel- und Kegelformen hergestellt werden.

Viele Drehteile bestehen heutzutage aus Stahl, da Stahl nicht nur eine hohe Festigkeit bietet, sondern sich auch durch eine sehr lange Lebensdauer auszeichnet. Aber auch Drehteile aus beispielsweise Edelstahl, Messing, Kunststoff oder Edelmetall lassen sich mit einer Drehmaschine herstellen.


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Betrunkener schießt auf Nachtschalter einer Tankstelle

Geschrieben am 13.04.2012 von Jochen | In der Rubrik Sicherheitstechnik | Keine Kommentare »

Wie wichtig Sicherheitstechnik auch an Tankstellen ist, zeigte sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Zwickau. Die Tankstellen-Verkäuferin Christine Reichel (59) sah kurz nach ein Uhr nachts einen Mann auf den Nachtschalter der Tankstelle zukommen, der kurz darauf ein Bier von ihr verlangte. Da sie ihn so schlecht verstehen konnte, fragte sie nach, welches Bier er haben wolle. Doch statt zu antworten rastete der 23-jährige Kunde plötzlich aus. Er schnappte sich zunächst einen Feuerlöscher und begann damit das Auto der Tankstellen-Mitarbeiterin zu demolieren. Dann kam der junge Mann zurück und feuerte plötzlich mit einer Pistole auf die Sicherheitsscheibe, hinter der die erschrockene Frau Reichel saß.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte, doch auch der Schuss aus einer solchen Pistole kann auf eine kurze Entfernung sehr gefährlich sein. Zum Glück besitzt die Tankstelle einen Sicherheitsschalter, der die Kugel abhielt. Sonst wäre womöglich Schlimmeres passiert. Die Polizei fasste den 23-Jährigen nur wenige Minuten nach der Tat. Er war betrunken und für die Polizei-Beamten kein Unbekannter.


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Gute Chancen für Fachkräfte der Metallverarbeitung

Geschrieben am 6.04.2012 von Jochen | In der Rubrik Metallverarbeitung | Keine Kommentare »

Besonders gute Chancen, einen Job zu finden, haben derzeit Fachkräfte der Metallverarbeitung. Nach einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer suchen gut ein Drittel aller deutschen Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter. Doch leider ist es in Deutschland derzeit nicht gerade leicht Fachkräfte zu finden.

Aus diesem Grund haben die Handwerkskammer (HWK) für Unterfranken und der Bayerische Realschullehrerverband (BRLV) nun die Initiative „Realschule trifft Handwerk“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Realschullehrer über die unterschiedlichen Handwerksberufe zu informieren und ihnen Lehrmaterial an die Hand zu geben, damit diese ihren Schülern die Möglichkeiten und Chancen im Handwerk aufzeigen können. Zusätzlich öffnen Handwerksbetriebe aus Unterfranken ihre Türen für Betriebserkundungen und Praktika. Und die Handwerkskammer führt zudem eine Ferienwerkstatt in den Sommerferien durch, bei der Acht- und Neuntklässler die Möglichkeit haben, in fünf verschiedene Handwerksberufe hineinzuschnuppern. Viele Schüler sind erstaunt, dass in Handwerksberufen der Computer inzwischen eine sehr große Rolle spielt. Was viele Jugendliche nicht wissen: vor allem in der Metallverarbeitung werden heutzutage die meisten Werkstücke zunächst am Rechner entworfen, bevor sie dann automatisch an der Maschine gefertigt werden.

Die Initiative „Realschule trifft Handwerk“ ist eine wirklich tolle Idee, denn das Handwerk hat im Vergleich zu anderen Branchen eine niedrige Arbeitslosenquote und bietet Realschulabsolventen nicht nur ein spannendes Betätigungsfeld, sondern auch eine vielversprechende Zukunft. Von dieser Idee sollten sich die anderen Bundesländer in Deutschland unbedingt inspirieren lassen!


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Zugangskontrolle im Kindergarten

Geschrieben am 29.03.2012 von Jochen | In der Rubrik Sicherheitstechnik | Keine Kommentare »

Sicherheitstechnik spielt in unseren modernen Zeiten eine große Rolle, besonders in Banken, Unternehmen und Regierungsgebäuden. Doch inzwischen hält die Sicherheitstechnik auch in anderen Bereichen Einzug.

So zum Beispiel in der Kindertagesstätte Kuddelmuddel in Solingen, die inzwischen schon seit zwei Jahren über eine biometrische Zugangskontrolle verfügt. Erst wer seinen Finger auf das rot leuchtende Scannerfeld an der Eingangstür presst und akzeptiert wird, erhält Zutritt zur Kita.

Grund für die Investition in Sicherheitstechnik war das Geiseldrama im Januar 2009 in Belgien. Damals erstach ein 20-Jähriger in einer Kindertagesstätte in Dendermonde zwei Kinder und eine Erzieherin. Weitere zehn Kleinkinder und zwei Erwachsene wurden verletzt. Um die Kinder in Solingen vor solchen Gefahren zu schützen, beschloss die Elterninitiative im Sommer 2009 eine Zugangskontrolle mit einem Fingerprinter einzurichten.

„Bislang gab es noch keine Familien, die Einwände hatten. Eingescannt wird der Fingerabdruck von Vater und Mutter – den entsprechenden Finger kann jeder frei wählen. Bei Familien, in denen die Oma oder eine Tagesmutter das Kind regelmäßig bringt oder abholt, wird auch diese Person registriert. Ein Mini-Computer, nicht größer als ein Handy, verwaltet die Daten.“

erklärt die Leiterin der Kita einer Journalistin vom Solinger Tageblatt.

Für Außenstehende mag der Fingeradruck-Scanner an der Tür einer Kita vielleicht ein wenig befremdlich wirken, die Eltern der Kita sind vom Sicherheitssystem aber tatsächlich begeistert. Und sie sind überzeugt, dass ihre Kinder gut und sicher in der Kindertagesstätte Kuddelmuddel aufgehoben sind.


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Lohnfertigung in der Metall-Industrie

Geschrieben am 13.03.2012 von Jochen | In der Rubrik Metallverarbeitung | Keine Kommentare »

Lohnfertigung ist nichts anderes als Outsourcing. Ein Hersteller beauftragt ein Industrieunternehmen Produkte serienmäßig für ihn zu produzieren. Die Fertigungsbetriebe, die Ihre Dienstleistung anbieten werden in diesem Zusammenhang als Lohnbetriebe bezeichnet. Die Betriebe, die Lohnfertigung in Anspruch nehmen, werden Auftragshersteller genannt.

Die Lohnfertigung hat für beide Seiten Vorteile. Der Auftragshersteller braucht keine eigene Produktionsstätte unterhalten, die regelmäßig ausgelastet sein muss, damit keine Verluste entstehen. Stattdessen kann er flexibel auf modernste Maschinen und optimierte Fertigungsprozesse zurückgreifen. Und der Lohnbetrieb auf der anderen Seite verdient an regelmäßigen Aufträgen, die er mit seiner Fach-Kompetenz professionell bearbeiten kann. Eine echte Win-Win-Situation.

Zu der klassischen Lohnfertigung in der Metall-Industrie gehört die Blechbearbeitung mit Abkanten, Entgraten, Fräsen, Rollformen und Schweißen, wie auch das Laserschneiden, Laserbeschriften oder Stanzlasern. Heutzutage werden für namhafte Unternehmen in metallverarbeitenden Unternehmen Backöfen-Türen, PC-Gehäuse, Garraummäntel und viele andere Einzelkomponenten hergestellt.


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Die Angst vor Überfällen – Sicherheitstechnik soll helfen

Geschrieben am 8.03.2012 von Jochen | In der Rubrik Sicherheitstechnik | Keine Kommentare »

An vielen Tankstellen Deutschlands geht die Angst um. Diebstahl und Raubüberfälle häufen sich. Doch nicht nur Benzin wird gestohlen, auch die Kasse in den Tankstellen-Shops ist ein begehrtes Ziel für Kriminelle. Ob in Berlin, in Bad Säckingen oder Sendenhorst – überall wurde in den letzten Monaten eine Tankstelle überfallen, meistens nachts.

Auch wenn die Täter schlussendlich gefunden und festgenommen werden, die Opfer bleiben traumatisiert und tragen im schlimmsten Fall neben den psychischen auch körperliche Schäden davon.

Wie brutal so ein Überfall von Statten gehen kann zeigt der Fall in In Bad Säckingen. Dort betraten am 25. Februar gegen 23.15 Uhr zwei vermummte Täter den Tankstellenshop und bedrohten die beiden dort arbeitenden Angestellten mit einem Teleskopschlagstock und einem Elektroschockgerät. Einer der Täter versetzte einer Angestellten dann einen Stromstoß mit dem Elektroschocker. Die beiden Täter flüchteten mit mehreren hundert Euro. In Sendenhorst wurde die Tankstellen-Mitarbeiterin sogar mit einer Schusswaffe bedroht.

Aus diesem Grund setzen immer mehr Tankstellenbetreiber auf moderne Sicherheitstechnik. Neben einer 24h Video-Überwachung kommen auch immer mehr Nachtschalter zum Einsatz. Diese sind Beschuss hemmend und schützen die Tankstellen-Mitarbeiter in der Nacht vor möglichen Kriminellen. Waren und Geld wird durch eine sichere Schiebemulde ausgetauscht, kommuniziert wird über eine moderne Gegensprechanlage. Doch leider sind noch nicht alle Tankstellen mit Nachtschaltern und Videokameras bestückt. Nicht jeder Tankstellenbetreiber ist bereit in bessere Sicherheitstechnik zu investieren. Leidtragende sind die Menschen, die nachts voller Furcht hinter der Kasse der Tankstelle stehen müssen.


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Industrieroboter heute und morgen

Geschrieben am 1.03.2012 von Jochen | In der Rubrik Metallverarbeitung | Keine Kommentare »

Wenn ich an Industrieroboter denke, dann fällt mir immer gleich der Kinofilm „I, Robot“ aus dem Jahr 2004 mit Will Smith ein. In diesem Science-Fiction-Film gehören Roboter zum täglichen Leben der Menschen und nehmen ihnen einen Großteil ihrer täglichen Arbeit ab. So weit ist es im Jahre 2012 natürlich noch nicht, aber der Roboter leistet auch heutzutage schon in vielen Bereichen nützliche Dienste.

Vor allem im Bereich der Metallbearbeitung kommen immer häufiger Industrieroboter zum Einsatz. Ein solcher Industrieroboter besteht vereinfacht betrachtet aus drei wesentlichen Bestandteilen: einem Manipulator (Roboterarm), der Steuerung und einem Effektor (z.B. Werkzeug oder Greifer). Der Roboter wird für seinen Einsatz einmal programmiert und ist danach in der Lage, einen bestimmten Arbeitsablauf autonom durchzuführen. Wird der Industrieroboter zudem mit verschiedenen Sensoren ausgerüstet, kann der programmierte Arbeitsablauf abhängig von den Sensorinformationen allerdings auch variieren.

Wie der Arbeitsablauf eines Industrieroboters aussehen kann, sehen Sie in diesem Video. Hier wird der Roboter zum Biegen einer großen Platine verwendet:

Die Forschung arbeitet natürlich intensiv an der Weiterentwicklung von Robotern. Für sämtliche Aufgaben wurden bereits schon Roboter gebaut, z.B. Expeditionsroboter, die den Mond erkunden. Oder Roboter, die im Haushalt helfen. Es gibt auch Tauchroboter, die ins Meer gelassen werden, um in alte Schiffswracks oder extreme Tiefen vordringen zu können. Und auch Kampfroboter für den Kriegseinsatz sind längst Routine.

Ob wir in hundert Jahren einmal von zig Robotern umgeben sein werden, die uns in jeglichen Lebenssituationen hilfsbereit zur Seite stehen, kann natürlich niemand wissen. Aber vorstellen kann ich es mir sehr gut. Dass die Roboter auch Emotionen haben werden, wie der Roboter Sonny aus dem Film „I, Robot“, wage ich allerdings zu bezweifeln…


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