CO2-Laser und Faserlaser – jeder hat seine Vorteile

Foto: Iwan Gabovitch / Laser Cutter flickr

In der Industrie wird heute sehr viel mit unterschiedlichen Lasergeräten gearbeitet. Diese unterscheiden sich im wesentlichen durch die Laserquellen, die in ihnen verbaut worden sind. Besonders im Fokus steht hier seit langem der CO2-Laser, aber auch der Faserlaser ist auf dem Vormarsch. Jeder der beiden Lasertypen hat seine Vorteile, aber natürlich auch Nachteile.

CO2-Laser sind generell Gaslaser, diese basieren auf einem Kohlendioxid-Gasgemisch. Dieses wird elektrisch angeregt. Ganz besonders beliebt sind diese Laser für die Bearbeitung von nicht-metallischen Materialien, und auch für Kunststoffe. Sie besitzen eine ausgezeichnete Strahlqualität, bisher sind sie die Lasertypen, die am Markt am häufigsten zu finden sind. Schon seit mehr als 30 Jahren wird mit diesem Lasertyp gearbeitet. Dagegen steckt der Faserlaser noch eher in den Kinderschuhen. Dennoch ist der Vormarsch des Faserlasers in den vergangenen Jahren immer stärker geworden und scheint nicht aufzuhalten zu sein.

Gegenüber dem CO2-Laser hat der Faserlaser einen rund 30 Prozent besseren Wirkungsgrad, zudem zeichnet er sich durch seine gute Energieeffizienz aus. Der CO2-Laser benötigt CO2-Gas, um den Strahl übertragen zu können, beim Faserlaser ist keinerlei Gas nötig. Zudem weisen Faserlaser eine sehr kompakte Bauform auf, gegenüber den CO2-Lasern sind sie recht klein, verursachen geringere Betriebskosten, und zudem benötigen sie keine Wartung. Faserlaser besitzen zudem eine Wellenlänge, bei der das Metall in der Lage ist, die Energie des Lasers besser zu absorbieren. Dies ermöglicht höhere Schnittgeschwindigkeiten, und auch Messing oder Kupfer können damit geschnitten werden. Ein Nachteil sind, dass der Faserlaser für Polycarbonat oder Acryl eher weniger geeignet ist, und auch Holz oder Stoffe sind nicht sehr gut damit zu bearbeiten, hier eignet sich der CO2-Laser eindeutig besser.

Bisher kommt der Faserlaser hauptsächlich im Stahldickenbereich von weniger als 10 mm zum Einsatz. Zudem ist er sehr gut geeignet für die Beschriftung von Metall oder auch Metallgravuren. Die sehr lange Lebensdauer der Faserlaser machen sie für die Industrie immer interessanter. Aber auch der CO2-Laser wird sicherlich nicht so schnell vom Markt verschwinden.

   

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