Metallverarbeitung – Handwerk mit Geschichte

7077212805_b4c7723d52_zFoto: Maik Meid / Schmiedekunst flickr

Die Metallverarbeitung ist ein Handwerk mit einer sehr langen Geschichte. Schon recht früh wurden Kupfer und Gold genutzt, dies waren die ersten Metalle, mit denen man gearbeitet hat. Sie waren optisch sehr auffällig und waren ganz einfach in der Natur zu finden. Sicherlich konnte man damit auch einiges anfangen, jedoch ließen sich daraus nur schlecht Waffen oder Werkzeuge herstellen, denn dafür war beispielsweise Kupfer einfach viel zu weich. Die Wende kam erst als es gelang, die Metalle Zinn und Kupfer miteinander zu mischen, so dass Bronze entstand. Damit konnten dann viel mehr Dinge hergestellt werden, gerade im technischen Bereich.

Bis zum heutigen Tag hat die Metallverarbeitung viele neue Wege beschritten, und sehr viel mehr verschiedene Metalle werden genutzt für technische Zwecke. Sehr oft wird Aluminium eingesetzt, auch wenn die Verarbeitung dieses Metalls nicht ganz einfach ist. Seiner Beliebtheit schadet dies aber ganz und gar nicht, denn Aluminium bietet viele Vorteile. Es ist leicht, hat eine geringe Dichte, und vor allen Dingen rostet es nicht. Daher wird Aluminium oft in der Flugzeug- oder Automobilindustrie eingesetzt.

Aluminiumteile lassen sich auf unterschiedliche Weise miteinander verbinden. Oft lässt man die Teile einfach überlappen und nutzt dann Nieten oder Schrauben, um den Verbindungsbereich zu schließen. Dies ist allerdings eine etwas zeitintensiver Variante als das Laserschweißen. Mit diesem System können innerhalb von wenigen Minuten einige Meter an Verbindungsbereichen miteinander verbunden werden. Dennoch gibt es einige Probleme, die gelöst werden müssen.

Damit eine besonders gute Festigkeit des Aluminiums erreicht werden kann, nutzt man nicht das reine Aluminium, sondern Legierungen. Dies sind Materialien, die nicht nur Aluminium enthalten, sondern auch noch einige andere Stoffe, beispielsweise Silizium oder auch Magnesium. Diese verstärken zwar die Festigkeit, erhöhen aber die Gefahr einer Rissbildung während des Schweißens. Dafür sind dann wiederum weitere Stoffe nötig, die mit eingebracht werden müssen während des Schweißens, um dies zu verhindern. Wissenschaftler arbeiten seit vielen Jahren daran, die Metallverarbeitung im Bereich des Aluminiums zu verbessern, und erreichen immer neue Erfolge, und die Metallverarbeitung wird immer mehr zu einem wissenschaftlichen Projekt.

   

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