Roboter: Journalisten, Krankenschwestern und Sortierer

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RoboterDie Welt entwickelt sich schnell. Als wir selbst noch jung waren gab es vielleicht gerade die ersten Farbfernseher und eine Art „Handy“ konnten wir beim Raumschiff Enterprise bewundern. Heute ist es alles ein wenig anders: der vierjährige Neffe hat schon einen eigenen Tablet-PC und wie er sich auf Facebook einloggen kann wird ihm gerade von seiner 7-Jährigen Schwester mühsam erklärt. Aber auch in anderen Bereichen macht die Technik nicht halt. Insbesondere bei den Robotern sind mehr und mehr Fortschritte zu sehen, wozu diese inzwischen in der Lage sind. Beim Online-Riesen Amazon sortieren Roboter im Lager die Produkte – (noch) kein Fall für Günther Wallraff – in japanischen Krankenhäusern unterstützen Roboter die Schwestern und nun schreiben Roboter sogar Nachrichten.

Seite 2014 nutzt die Nachrichtenagentur Associated Press eine Software mit dem Namen Wordsmith, welches automatisch Finanzberichte verfasst. Wordsmith kann laut des Herstellers Automated Insights dabei auch die Syntax und den Stil variieren. Wurden die von dem Roboter verfassten Nachrichten zunächst noch von einem menschlichen Redakteur gegengelesen, ist diese inzwischen nicht mehr notwendig. Angs arbeitslos zu werden müssen die Journalisten und Redakteure aber nicht. Komplexe Nachrichten und Nachrichten, welche keiner Routine zugehörig sind wie unerwartete Ereignisse, kann der Roboter noch nicht verfassen. Aber vor 50 Jahren hat auch noch niemand geglaubt, dass es einmal Computer geben wird, die wir herumtragen können.

   

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