Zuviel Sicherheits-Technik? Dann halt durch den Keller …

Sicherheits-technik… dachten sich im Januar 2013 schon die Täter, die erfolgreich über einen selbst gebohrten 45 Meter langen Tunnel eine Bank in Berlin-Steglitz ausraubten und unerkannt mit einer Millionen-Beute flohen. Zugangskontrollen, Bankschalter , Schiebemulden und weitere Sicherheits-Technik machen einem das Leben als Räuber natürlich nicht einfacher. Hier ist also Fantasie gefragt, wenn man als Bandit an seinen unrechtmäßigen Lohn möchte.

Sicherheits-Technik macht Räubern das Leben schwer

Was einmal klappt, klappt auch ein zweites Mal? Denn am Sonntag, den 01.09.20113 versuchten unbekannte Täter es abermals, mit einem Bohrer derselben Marke in den Tresorraum einer Bank an der Prinzenallee in Gesundbrunnen/Berlin einzudringen, um dort die Schließfächer auszuräumen. Diesmal jedoch kam den Tätern der Alarm im Tresorraum, der beim durchstoßen des Bohrers losging und den Sicherheitsdienst alarmierte in die Quere. Nun könnte man denken, dass es sich um ein und dieselben Täter handelt: doch nach Polizeiangaben ist die Masche mit einem überdimensionalen Bohrer die Wand einer Bank zu durchdringen schon lange nichts Neues mehr. Michael Adamski vom Landeskriminalamt sagt sogar aus, dass die Polizei mit „relativ vielen  Kernbohrer-Angriffen“ auf Banken zu tun hat, die aber meist nicht so erfolgreich enden, wie der Raub im Januar 2013. Auch hätten die Täter vom August nach der Wand eine sichere Stahltür überwinden müssen, um in den Tresorraum vordringen zu können, was wohl nicht mehr als ein aussichtsloser Versuch geblieben wäre.

   

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