Verschärfung der Sicherheit – keine großen Maßnahmen geplant

Foto: Thomas Kohler / Flughafen Hamburg flickr

Die neuesten Terroranschläge in Brüssel zeigen, dass man wohl nie ausreichend Sicherheitsvorkehrungen haben kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass man den Kampf gegen den Terror aufgibt, ganz im Gegenteil. Die Ereignisse zeigten nur wieder einmal deutlich, dass man die Sicherheit nicht vernachlässigen darf, und immer auf dem neuesten Stand sein muss.

Seit den Ereignissen sind nun auch in Deutschland Eingangsschleusen für Flughäfen direkt am Zugang des Geländes ein Thema. Allerdings sind sich die Experten uneinig darüber, ob man damit das Risiko minimieren kann, oder ob das Risiko eines Anschlags lediglich örtlich verlagert wird. Das Problem ist ganz einfach, dass man solche öffentliche Plätze wie einen Flughafen oder auch einen Bahnhof nicht umfunktionieren kann in einen Hochsicherheitstrakt. Es würde weiterhin öffentliche Bereiche geben, die dann als Ziel für einen Anschlag zur Verfügung stehen würden.

Einen guten Ansatz sehen Experten eher darin, die Ermittlungen im Vorfeld gut auszubauen. Zudem könnten Täter verunsichert werden, wenn die Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen beispielsweise erhöht werden, hier werden zu Zeit Zufahrtskontrollen diskutiert. Dies in Kombination mit einer erhöhten Präsenz von Sicherheitskräften soll nicht nur Täter verunsichern, sondern auch den Menschen ein Gefühl vermitteln, dass sich die Sicherheit erhöht hat durch solche Maßnahmen. Dennoch wird es nicht ausreichend sein, das Sicherheitspersonal zu erhöhen und an gefährdeten Punkten zusammenzuziehen, so wie die Deutsche Bahn dies zur Zeit durchführt. Wie man weiß, sind Terroristen durchaus anpassungsfähig, und dann ein weiteres Ziel auszusuchen, das nicht so gut bewacht ist, dürfte keine Schwierigkeit darstellen.

Allerdings wird es eine Verschärfung der Sicherheit an Bahnhöfen, U-Bahn-Stationen und Flughäfen in Form von Zugangsschleusen oder ähnlichen Maßnahmen wahrscheinlich auch in Hinblick auf die jüngsten Ereignisse erst einmal nicht geben. Die zuständigen Institutionen haben unterschiedliche Argumente, warum solche Sicherheitsmaßnahmen nicht möglich seien. Dies beginnt bei zu wenig Personal, und geht hin bis zu Bedenken, dass im Falle einer Panik Menschen Probleme hätten, die Örtlichkeit zu verlassen. Dennoch ist es so, dass man über kurz oder lang nicht daran vorbeikommen wird, verschiedene Sicherheitstechniken einzusetzen, damit Anschläge verhindert werden können.

   

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