Photovoltaik: doppelter Umweltschutz durch Recycling

Recycling

RecyclingDass die Stromerzeugung durch Photovoltaik, genauer gesagt durch Photovoltaik-Module und Anlangen umweltfreundlich ist, wissen wir wohl alle. Doch auch wenn ein Photovoltaik-Modul beispielsweise, wenn es defekt ist, ausgetauscht wird, belastet es kaum die Umwelt. Denn alle im Modul verarbeiteten Materialien/Rohstoffe können recycelt werden. Im Herbst 2014 soll eine neue Richtlinie für Elektroschrott in Kraft treten, welches die Hersteller von Solar-Modulen dazu verpflichtet, die Kosten für die Entsorgung selbst zu tragen. Aluminium, Kunststoffe, Glas, Silizium, Kupfer, Silber- die Liste der wertvollen Stoffe in einem Solar-Modul ist lang. Oliver Friedrichs, der Geschäftsführer von der Hamburger Firma für Elektro-Recycling „take-e-way GmbH“, beziffert den Wert einer Tonne Module auf circa 190.- Euro.

Die Kosten, um eine Tonne Photovoltaik-Module zu recyceln (inklusive der Anlieferung) belaufen sich zurzeit noch auf rund 170-250 Euro. Sicherlich ist hier bei einem Wert des recycelten Materials von circa 190.- Euro pro Tonne noch kein wirklich gutes Geschäft zu machen. Doch dies hat laut Friedrichs auch etwas damit zu tun, dass noch zu wenige Solar-Module in den Recycling-Prozess gehen und ein effektives Logistik-System zur Verfügung stehen muss, damit möglicherweise sogar ein Gewinn für die Hersteller bei der Entsorgung abfällt. Ein wirklicher Wachstum bei den Recyclingmengen wird ab dem Jahr 2021 erwartet, wenn für die Anlagen die EEG-Förderung abläuft.

   

FOLGENDE BEITRÄGE KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*

code