Sicherheits-Förderprogramm von der Stadt – ein gutes Vorbild

12569000483_456ce7799e_zFoto: blu-news.org / Polizei Ständerwand flickr

„Das kann ich mir nicht leisten, das ist doch viel zu teuer“ – so oder ähnlich sind oft die Aussagen der Menschen wenn es darum geht, das Haus oder die Wohnung ausreichend zu sichern. Viele nehmen das Thema Einbruchschutz auch nicht ausreichend ernst. Es ist doch bisher noch nie was passiert, warum sollte sich dies auch ändern? Diese Ansicht ändert sich oft erst dann, wenn es wirklich zu spät ist, und Einbrecher wertvolle Dinge aus dem eigenen Heim entwendet haben. Dann ist es plötzlich egal, was ein guter Einbruchschutz kostet, denn solch eine Situation möchte man nie mehr erleben. Dann ist es aber zu spät, denn viele persönliche Dinge, die nicht von der Versicherung ersetzt werden können, sind dann unwiderruflich weg. Auch das Geld, das man beispielsweise für die antike Uhr des Opas bekommt, kann dann den persönlichen Verlust nicht ersetzen. Aber auch der Aspekt, dass man sich nach einem Einbruch zumindest in der ersten Zeit immer etwas unwohl fühlt in seinem eigenen Zuhause, spielt eine Rolle. Fremde Menschen haben in den eigenen Sachen herumgewühlt, und es könnte wieder passieren.

Damit man so etwas gar nicht erst erleben muss ist es sinnvoll, sich rechtzeitig einen effektiven Einbruchschutz zuzulegen. Welcher Art dieser Schutz sein sollte, dabei helfen Experten aus dem Bereich Sicherheitstechnik oder auch die Polizeidienststellen weiter. Und auch um die Kosten muss man sich vielerorts nicht sehr große Sorgen machen, denn es gibt Förderprogramme, die eine finanzielle Unterstützung vorsehen. Ein solches Förderprogramm bietet beispielsweise die Stadt Heidelberg an. Unter der Bezeichnung „Heidelberger Schlossprämie“ unterstützt die Stadt ihre Bürger dabei, ihre Wohnungen und Häuser zu sichern gegen Einbrüche. Dies bedeutet konkret, dass Zuschüsse von 25 Prozent, aber maximal bis 2.500 Euro, gezahlt werden, wenn mechanische Sicherheitstechnik eingebaut wird. Dazu zählen unter anderem Zusatzschlösser mit einem Sperrbügel oder auch spezielle Fensterbeschläge. Einzige Voraussetzung: Die Maßnahmen müssen abgestimmt werden mit der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Stadt, zudem müssen sie auch festgehalten sein in den Sicherungsempfehlungen.

Dabei erhalten nicht nur Eigentümer diesen Zuschuss, sondern auch Mieter. Keinen Zuschuss gibt es für elektronischen Einbruchschutz wie Videoüberwachungen. Ein Förderprogramm wie dieses sollte jede Stadt anbieten, denn dann werden sich viele Bürger überlegen, sich doch mit der entsprechenden Sicherheitstechnik auszustatten. Ein gutes Vorbild, das hoffentlich viele Nachahmer findet.

   

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