Stanzlasern – zwei Methoden in einem Prozess

In der Metallbearbeitung stehen für nahezu jede Aufgabe unterschiedliche Fertigungsverfahren zur Verfügung. Viele davon haben sich über Jahrzehnte bewährt und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Zu den klassischen Verfahren zählt das Stanzen, das vor allem für Umformungen, Lochbilder und standardisierte Konturen eingesetzt wird.

Mit steigenden Anforderungen an Design und Funktionalität stoßen rein mechanische Verfahren jedoch immer öfter an ihre Grenzen. Kunden wünschen heute auch komplexe Konturen, filigrane Ausschnitte und eine hohe Gestaltungsfreiheit. Das sind Anforderungen, die sich mit dem Stanzverfahren allein oft nicht umsetzen lassen. In solchen Fällen kommt zusätzlich das Laserschneiden ins Spiel.

Zwei Verfahren – ein gemeinsamer Prozess

Stanzen und Lasern sind grundsätzlich zwei unterschiedliche Bearbeitungstechniken, die traditionell auf separaten Maschinen durchgeführt werden. Das bedeutet, soll ein Produkt mit beiden Verfahren bearbeitet werden, ergeben sich dadurch zusätzliche Rüstzeiten, mehrere Produktionsschritte und entsprechend höhere Kosten.

Genau hier setzt das Stanzlasern an. Dieses Verfahren kombiniert beide Technologien in einem einzigen Bearbeitungsprozess. Während der Stanzkopf für Umformungen und standardisierte Formen zuständig ist, übernimmt der Laser die präzise Bearbeitung komplexer Konturen. Das Werkstück bleibt dabei durchgehend in einer Maschine. Keine Frage, dass dies ein entscheidender Vorteil für Effizienz und Wirtschaftlichkeit ist.

 

Vorteile des Stanzlaserns im Überblick

Die Kombination aus Stanzen und Lasern bringt eine Reihe praktischer Vorteile mit sich:

  • Geringe Durchlaufzeiten, da kein Maschinenwechsel nötig ist
  • Kosteneinsparungen durch weniger Rüstaufwand
  • Hohe Flexibilität bei der Gestaltung von Bauteilen
  • Großes Spektrum für die Fertigung von Produkten, von einfachen Stanzteilen bis zu komplexen Konturen

Gerade bei Bauteilen mit wechselnden Geometrien oder auch kleineren bis mittleren Losgrößen spielt das Stanzlasern seine Stärken aus. Trotz der hohen Geschwindigkeit bleibt die Qualität immer konstant auf hohem Niveau. Das Verfahren zeichnet sich durch saubere Schnittkanten und präzise Umformungen aus.

Qualität und Präzision in der Praxis

Wie bei allen Fertigungsverfahren gilt auch beim Stanzlasern, dass das Ergebnis maßgeblich von der eingesetzten Technik und dem Know-how des Unternehmens abhängt, das diese Methode einsetzt. Moderne Anlagen ermöglichen eine sehr genaue Bearbeitung, selbst bei anspruchsvollen Bauteilen.

Bei der Walter Wurster GmbH wird das Stanzlasern gezielt eingesetzt, um unterschiedliche Kundenanforderungen effizient umzusetzen. Zum Einsatz kommt hier eine Hochleistungsmaschine des Herstellers TRUMPF, die sich in diesem Bereich schon seit vielen Jahren bewährt hat. Damit lassen sich Großformbleche mit einer Dicke von bis zu 6 mm bearbeiten, selbst anspruchsvolle Konturen können präzise gefertigt werden. Die Maschine zeichnet sich durch sehr saubere Konturen aus, zudem bietet sie eine sehr große Anzahl an Umformungsmöglichkeiten und die Produktion erfolgt sehr schnell.

Wirtschaftlich fertigen ohne Qualitätsverlust

Das Stanzlasern zeigt eindrucksvoll, wie sich moderne Fertigungstechnologien sinnvoll kombinieren lassen. Kurze Produktionszeiten, eine hohe Flexibilität und eine gleichbleibende Qualität machen das Verfahren zur optimalen Lösung für viele Anwendungen in der Metallverarbeitung. Für die Kunden der Walter Wurster GmbH bedeutet das eine schnelle Verfügbarkeit, wirtschaftliche Preise und präzise gefertigte Bauteile, ganz ohne Abstriche bei der Qualität.

Foto: wurster-online.de

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