Die Angst vor Überfällen – Sicherheitstechnik soll helfen

An vielen Tankstellen Deutschlands geht die Angst um. Diebstahl und Raubüberfälle häufen sich. Doch nicht nur Benzin wird gestohlen, auch die Kasse in den Tankstellen-Shops ist ein begehrtes Ziel für Kriminelle. Ob in Berlin, in Bad Säckingen oder Sendenhorst – überall wurde in den letzten Monaten eine Tankstelle überfallen, meistens nachts.

Auch wenn die Täter schlussendlich gefunden und festgenommen werden, die Opfer bleiben traumatisiert und tragen im schlimmsten Fall neben den psychischen auch körperliche Schäden davon.

Wie brutal so ein Überfall von Statten gehen kann zeigt der Fall in In Bad Säckingen. Dort betraten am 25. Februar gegen 23.15 Uhr zwei vermummte Täter den Tankstellenshop und bedrohten die beiden dort arbeitenden Angestellten mit einem Teleskopschlagstock und einem Elektroschockgerät. Einer der Täter versetzte einer Angestellten dann einen Stromstoß mit dem Elektroschocker. Die beiden Täter flüchteten mit mehreren hundert Euro. In Sendenhorst wurde die Tankstellen-Mitarbeiterin sogar mit einer Schusswaffe bedroht.

Aus diesem Grund setzen immer mehr Tankstellenbetreiber auf moderne Sicherheitstechnik. Neben einer 24h Video-Überwachung kommen auch immer mehr Nachtschalter zum Einsatz. Diese sind Beschuss hemmend und schützen die Tankstellen-Mitarbeiter in der Nacht vor möglichen Kriminellen. Waren und Geld wird durch eine sichere Schiebemulde ausgetauscht, kommuniziert wird über eine moderne Gegensprechanlage. Doch leider sind noch nicht alle Tankstellen mit Nachtschaltern und Videokameras bestückt. Nicht jeder Tankstellenbetreiber ist bereit in bessere Sicherheitstechnik zu investieren. Leidtragende sind die Menschen, die nachts voller Furcht hinter der Kasse der Tankstelle stehen müssen.

   

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