Palladium – ein besonderes Metall

Palladium
Palladium von Maksimderivative (Wikipedia)
Palladium

Foto-Quelle: Maksimderivative/Wikipedia

Vor rund 200 Jahren erwarben zwei Chemiker aus England von Schmugglern Platin aus Südamerika. Bei Lösen des Metalls in Königswasser (ein 3 zu 1 Gemisch aus konzentrierter Salzsäure und konzentrierter Salpetersäure) verblieb ein schwarzer Rückstand. Durch Zugabe von Quecksilbercyanid und dem erneuten Erhitzen gelang es dem britischen Chemiker und Arzt William Hyde Wollaston ein Metall aus dem Stoff zu isolieren : Palladium benannt nach einem Planetoiden der im selben Jahr entdeckt wurde. Als Element Nummer 46 im Periodensystem ist Palladium ein wenig  härter als Platin, lässt sich aber ähnlich wie Gold sehr gut verarbeiten. Palladium ist in der Farbe silberweiss und zählt zu der Gruppe der Platinmetallen.

Der Wert des Metalls

Das Edelmetall ist in der Natur etwas häufiger als Gold oder auch Platin zu finden. Dennoch ist es auch bei Anlegern ein beliebtes Edelmetall. Der aktuelle Palladiumpreis in Dollar je Feinunze liegt zurzeit bei rund 850,00 USD. Zum vergleich: Gold liegt am selben Tag bei circa 1.290,00 USD je Feinunze.

Verwendung des Edelmetalls

Aufgrund der ähnlich guten Möglichkeit Palladium zu verarbeiten werden aus dem Metall zum Beispiel Feinst-Folien gefertigt. Aber auch in der Luftfahrt (Elektrodenwerkstoff für Zündkerzen) oder in der Medizin (medizinische Instrumente, Zahnimplantate) kommt Palladium zum Einsatz. Am bekanntesten und bei den Damen am Beliebtesten sind aber Gold-Palladium-Legierungen, welche zu Schmuckstücken verarbeitet werden.

   

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