DIN-Normen für den Brandschutz

Wenn es brennt, bleibt meistens nicht mehr allzu viel übrig vom Haus oder von der Lagerhalle. In ganz schlimmen Fällen kommen sogar Menschen zu Schaden, aber auch der Verlust von Eigentum trifft die Besitzer immer sehr hart. In vielen Fällen ist sogar die gesamte Existenz bedroht. Das gilt nicht nur für den privaten Bereich, sondern natürlich auch für den Geschäftsbereich. In vielen großen Lagerhallen werden oft zahlreiche Produkte gelagert, die bald in den Verkauf kommen sollen. Brennt eine solche Halle komplett nieder, kann das für die Firma den Ruin bedeuten. Oft hilft auch eine abgeschlossene Versicherung in diesen Fällen nicht weiter. Teilweise dauert es sehr lange, bis die Summe ausgezahlt wird, und dann muss ja auch erst einmal ein Ersatzlager gefunden werden. Auch die Neuproduktion der verbrannten Produkte dauert wieder seine Zeit. Das führt nicht selten dazu, dass das Geschäft nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Die beste Möglichkeit, einen solchen Verlust zu verhindern liegt darin, das Eigentum zu schützen. Schon beim Bau der Lagerhalle oder des Hauses sollte darauf geachtet werden, dass die richtigen Baumaterialien und Bauelemente genutzt werden. Diese sind in oft in der Lage, einen Brand zu verhindern, oder die Folgen abzuschwächen.

Spezielle Brandschutzeigenschaften sind notwendig

Nicht alle Elemente sind für einen guten Brandschutz geeignet, sie müssen über spezielle Brandschutzeigenschaften verfügen. Diese Eigenschaften werden über die jeweiligen DIN-Normen festgelegt. Allgemeine Grundsätze für die Bestimmung der Feuerwiderstandsdauer unterschiedlicher Bauteile werden in der Europäischen Norm EN 1363-1 aufgestellt. Dafür werden die Bauteile unter genormten Bedingungen dem Feuer ausgesetzt. Sie müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Danach werden dann die Wärmedämmung, die Tragfähigkeit und auch der Raumabschluss beurteilt. Den Bauteilen wird anschließend eine Feuerwiderstandsklasse zugeordnet. Diese Klasse gibt an, wie lange das Bauteil in der Lage ist, dem Feuer standhalten zu können. Die Bauteile werden in die Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 unterteilt. Für die Prüfung von Türen, Fenstern, Toren und Abschlüssen ist die Norm EN 1634-1 zuständig. Den einzelnen Klassen wird jeweils eine Widerstandsdauer zugeordnet, die in Minuten angegeben wird. Das ist selbstverständlich keine Garantie dafür, dass das Bauteil auch wirklich so lange standhalten wird. Kein Feuer gleicht dem anderen, es kann immer ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. Dennoch ist es so, dass die Feuerwiderstandsklasse gut geeignet ist um zu zeigen, wie gut ein Bauteil dem Feuer standhalten kann. Brandschutz ist immer wichtig, nicht nur für Unternehmen, sondern auch im privaten Bereich.

Foto: wurster-online.de

   

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